„Die Steirerinnen und Steirer haben im Rahmen ihrer Spenden für die Opfer der Katastrophe in Haiti ein beeindruckendes Zeichen der Nächstenliebe gesetzt. Einmal mehr wurde das „goldene Spendenherz“ unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger unter Beweis gestellt. Auch die Bundesregierung, zahlreiche öffentlich geförderte Institutionen, Länder, Vereine etc. haben größtenteils mit Hilfe des Steueraufkommens der Österreicherinnen und Österreicher rasche und unbürokratische Hilfe geleistet.
Daher ist es nicht – wie von der heutigen KRONEN ZEITUNG behauptet - herzlos sonder nur logisch, dass das Grazer BZÖ gestern gegen einen weiteren Nachtragskredit der Stadt Graz in der Höhe von 250.000 Euro Steuergeld für die Haiti-Hilfe gestimmt hat. Nicht, weil wir ohnedies selbst und privat für diverse Hilfsmaßnahmen gespendet hätten, sondern schlichtweg deswegen, weil ich es angesichts des Schuldenstandes der Stadt Graz in der Höhe von unfassbaren 1,1 MILLIARDEN EURO für unverantwortlich halte, das Spendenaufkommen der Grazerinnen und Grazer auf Kosten eines Konkursbudgets und somit wieder auf dem Rücken der Grazerinnen und Grazer zu verdoppeln“, so der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz in einer Reaktion zur Kritik der Kronen Zeitung am Stimmverhalten der BZÖ-Gemeinderäte.
Das Sozialbudget der Stadt Graz drohe zu explodieren, sinkenden Einnahmen und durch die Wirtschaftskrise erhöhte Ausgaben gefährden die Daseinsvorsorge der Grazerinnen und Grazer. Die Armut gerade in der Stadt Graz greife um sich, 33.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger leben an bzw. unter der Armutsgrenze. „Mir geht es nicht darum ein tragisches Schicksal gegen das andere auszuspielen, aber gerade in unserer heutigen Zeit müssen wir ernsthaft und seriös darauf achten, welche Ausgaben diese am Hungertuch nagende Stadt tritt. Das ist verantwortungsvoll“, so Grosz abschließend.

