Süchtigen helfen - Dealer radikal bekämpfen!
Es hat den Anschein, dass durch die Wirtschaftskrise, die nach dem Finanzsektor viele Wirtschaftszweige überrollt und die Arbeitslosigkeit und damit die Verarmung ansteigen lässt, sich die Neigung der Bürgerinnen und Bürger Drogen - der verschiedensten Art - einzunehmen erhöht. Diese triste wirtschaftliche und soziale Situation nutzen Drogendealer für ihre schändliches, kriminelles, die Gesundheit ihrer „Kunden“ ruinierendes Geschäft. Dieser „todsichere“ schwungvolle Handel wird gesetzlich illegal von skrupellosen kriminellen und oftmals mafios organisierten Banden geleitet.
Sie handeln mit dem Tod, vergiften unsere Kinder und Jugendlichen. Im Jahr 2009 hat Graz alleine 12 Drogentote zu beklagen gehabt. Doch, es stellt sich die Frage, ob es wirklich nur 12 waren. Denn im Bericht des Bundes zur Drogensituation 2009 ist zu lesen, dass sich „die Datenqualität der Statistik der suchtbezogenen Todesfälle verschlechtert, da die Tendenz besteht, immer weniger Verdachtsfälle einer Obduktion zu unterziehen“. Das ist eine äußerst bedenkliche Entwicklung, die imstande ist, die gefährliche Situation zu verschleiern und zu verharmlosen! Aber auch 12 „anerkannte“ Drogentote sind exakt um ganze 12 zuviel. Und die entsetzlichen täglich stattfindenden Dramen der Abhängigkeitserkrankten und ihrer Angehörigen übersteigen dieses Ausmaß des menschlichen Leides noch um Längen.
Graz hat nicht nur ein latentes, sondern ein ganz reales Drogenproblem! Wer mit offenen Augen durch Graz geht, sieht es. Nicht nur in den Parkanlagen, wie Stadtpark, Augarten und Volksgarten. Auch auf vielen Straßen und Plätzen sowie an Orten, die als Nahverkehrsdrehscheiben dienen, und vor vielen Schulen wird ganz offen und ungeniert gedealt. Und: „Opiate stellen als Leitdroge weiterhin eine dominierende Rolle dar“, wie der Drogenbericht 2009 bestätigt.
Spielende Kleinkinder haben sich schon mehrfach mit herumliegenden Heroinspritzen verletzt. Polizisten werden von Drogendealern angegriffen und verletzt und auch bedroht.
Die steirischen Landeshauptstadt Graz entwickelt sich immer mehr zum „Drogen-Paradies“ Österreichs, nicht nur als Hochburg der Substitol-Dealer.
Um dem Drogenwahnsinn in Graz endlich den Kampf anzusagen, ist dringend ein umfassender Aktionsplan gemeinsam mit Bund und Land umzusetzen.
DA_100225_Aktionsplan_gegen_Drogen_Letztfassung.pdf