So sieht die von mir aufbereite Karte aus der „Rinke-Studie“ der Stadt Graz. Das belegt, welche Grazer Gebiete selbst unter geschönter „Annahme“ der Grazer Stadtregierung florianisch nur „verhalten bzw. verzögert“ versorgt werden können. So geht die Stadt Graz von einer „gesicherten Versorgung“ im Radius einer Erreichbarkeit des Unfall- bzw. Einsatzortes von bis zu 10 Minuten von ihrem jeweils nächstgelegen Stützpunkt aus. Mitteleuropäische Standards streben demgegenüber max. 7 (!) Minuten an. Auf dieser Basis wären insbesondere die beiden der GBG-Verwertung zugeleiteten und deswegen aufgelassenen Feuerwachen Algersdorf & Kroisbach geradezu unverzichtbar. Der „gelbe“ Zeithorizont im Mariatrostertal war (!) der Zeithorizont bei Ausrücken aus der Wache Kroisbach = also mittlerweile obsolet. Aber das passte wohl nicht ins politische „Bild“. Genauso sind die „polit-optimistischen“ Annahmen hinsichtlich Baustellenfreiheit bzw. allgemeiner Störungsfreiheit bei der Anfahrt „bemerkenswert“ – denn Redundanzen/Parallelwege bei den längeren Anfahrtswegen sind hierbei des Öfteren nur gering vorhanden.
Um dieses Manko zügig beheben zu beginnen, sollte in einem allerersten Schritt die Wache Kroisbach wieder von den „Professionellen“ der Berufsfeuerwehr Graz betrieben werden, da die FF Graz sich als „keine effektive und effiziente Unterstützung“ erweist, und die bislang angefallenen Kosten von über 1 Mio. Euro (!) sich nicht mal in einem auch nur gelinde als angemessen benennbaren Niederschlag finden lässt. Genauso wird auch die Wache Algersdorf zügig wieder in Betrieb zu setzen sein, insbesondere wenn „Reininghaus“ mit mehreren tausend zusätzlichen Wohnungen dazukommt. Oder soll in diesem Zusammenhang dem Baugeschäft für einen Neubau einer Feuerwache in diesem Grazer Stadtgebiet eine „Extra-Einladung“ zukommen? Deshalb forderte ich gestern auch dazu auf, die „Verwertung“ der übrigens denkmalgeschützten Wache Algersdorf umgehend einzustellen.
GM_Bgm_Anfrage_Feuerwehr_120419_Letztfassung.pdf

