Liebe Grazerinnen und Grazer!
Liebe Mütter und Väter
Es ist erstaunlich, wie die Stadt Graz ihr "Heil" in Groß-Kindergärten und Groß-Schulen sucht und alle dezentralen Einheiten - angeblich aus Kostengründen - zu schließen bereit ist. Doch die Wirtschaftlichkeit dieses Handeln kann hinsichtlich der Betriebführungskosten in Zweifel gezogen werde. Zumeist geht es der schwarz-grünen Schul-Politik darum, Baugründe frei zu bekommen, diese zu verhöckern, um Spielgeld zu haben, damit Schwarz-Grüne Prestigeprojekte finanziert werden können, die KEINER braucht, wie z.B. die Umgestaltung des Sonnenfelsplatzes als "shared space" um € 600.000, diverse Radwegverlängerungen um € 2.000 (!) pro Laufmeter, eigene Straßenbahnen zum Transport von Fahrrädern (dieses grüne Projekt scheiterte gnadenlos) und nunmehr die jüngste Radl-Verleihinitiative, die horrendes Geld der Grazer SteuerzahleIinnen kostet (Das Geld wird ausschließlich über Kredite finanziert!) , neue schwarz-grüne Politjobs schafft und den vorhandenen Fahrrad-Markt "bereinigt", will heißen einige bisher erfolgreiche Firmen aufgrund des nunmehr Eintrittes eines völlig unfairen, weil quer subventionierten Wettbewerbers, an den wirtschaftlichen Rand bis hin zum Ruin bringen wird.
Stattdessen beschäftige ich mich mit der Zukunft unserer Stadt, die ich in erster Linie in Unseren Grazer Mädchen und Buben und ihren Familien sehe.
So stößt es mich ebenso politisch wie persönlich auf, dass der erfolgreiche Kindergarten "Am Rehgrund 17, 8043 Graz", im Sommer 2012 seine pforten schließen soll und das durch die dortige KIGA-Leitung erarbeitete und in der täglichen Praxis erfolgreich (!) angewandte know-how "Waldpädagogik" nicht sofort in einem anderen Kindergarten eingesetzt wird, sondern in der schwarz-grünen Schublade gelegt wiird, wohl um dort zu verstauben und mit der Zeit Patina anzulegen...Doch der KAMPF um eine bestmögliche Versorgung unserer Kinder, um deren individuellen sozialen, emotionalen und motrischen Fähigkeiten zu verbessern geht ebenso weiter, wie ALLEN Grazer Kindern die Möglichkeit zu geben - möglich täglich (!) - einen unmittelabren Naturzugang und damit verbundene Naturerlebnisse - insbesondere im Wald - zu ermöglichen.
Denn..............
wer von Ihnen hat in den letzten Jahren an Grazer Kinder im Vorschulalter die Frage gestellt, was ein „Recherl“ sei, wie sich Waldlaub anfühlt, wie eine Blumenwiese ausschaut und was darin & darüber so alles kreucht & fleucht. Die breite Antwortlosigkeit sollte Anlass zu ernster Sorge sein! Denn die Mehrheit der Kinder hat leider davon, was in rund 2/3 Fläche unserer Heimat von Statten geht, bereits keine hinreichende Ahnung mehr. Wissen über die Natur & Empfinden der Vorgänge in der Natur sind selbstverständlich keine „Alternative“ zu heute und morgen beruflich wie persönlich benötigten sensitiven & kognitiven Kompetenzen, sondern sind essentielle Vervollständigung zugunsten der persönlichen Entwicklung - bis hin zur weiterzufassender Förderung persönlicher Kreativität und individueller Ausdrucksoptionen.
Die pädagogisch-wissenschaftliche Unterfütterung dessen ist bekannterweise solide fundiert gegeben. Ich sehe hierin eine konkrete Indikation, in welcher Ernsthaftigkeit wir hier im Gemeinderat in der Tat – und nur das zählt letztendlich – wahrhaft zukunftsorientiert sind, d.h. unseren Kindern und in Einem untrennbar den heutigen & künftigen Eltern – Wertschätzung durch handfeste Ressourcenzuweisung & Aufmerksamkeit entbieten.
Wollen wir die nötige Sensibilität gegenüber unserem Lebensraum wirklich verinnerlichen, wollen wir beitragen die Potentiale unserer Kinder umfassend zu entfalten und wollen wir darüber hinaus mit beeinflussen, ob wir in 10 oder 20 Jahren in Graz desaströse Umtriebe à la Pariser Banlieus haben, dann müssen wir Taten setzen. Nicht zuletzt werden Kinder und Jugendlichen „nur“ auf der Grundlage ihrer persönlichen Empfindungen und des Faktenzugangs über die künftige Umwelt entscheiden!
GM_EE_Naturnah_KIGA_120315_Letztfassung.pdf
1. Welchen Stellenwert hat das Thema Sicherheit auf kommunaler Ebene?
enorm (!), denn das ist ein essentielle Frage für Jung und Alt, auch in Hinblick auf eine Familiengründung. Sicherheit vor Gewalt - Sicherheit der Gesundheit – Verkehrssicherheit – soziale Sicherheit. Erst eine hinreichende Sicherheit und damit „Sorgen-Armut“ ist Voraussetzung für eine positive, zukunftsgerichtete persönliche Entfaltung, genauso wie die einer gesellschaftlichen regionalen Gesamtheit, wie z.B. „der Bevölkerung im Raum Graz“.
Wie ist Sicherheit zu definieren?
Sicherheit verschafft eine wesentliche Grundlage zur freien Entfaltung eines Menschen, insb. um „sorgenfrei“ bzw. „sorgenarm“ eigene Ideen und Vorstellungen umzusetzen.
2. Welche Rahmenbedingungen sind für die Gewährleistung der Sicherheit der Menschen in unserer Stadt erforderlich?
Reale Wirksamkeit des Rechtsstaates, Verfügbarkeit ausreichender Exekutivkräfte auch in so genannten „No-GO-Areas“ (z.B. Volksgarten) einem dem Gleichheitsgrundsatz entsprechende, solide und korruptionsfreie Verwaltung, Schutz gegen Bedrohung von Leib & Leben sowie des privaten und öffentlichen Eigentums.Schutz gegen Verschlechterung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, z.B. durch Arbeitslosigkeit, Enteignung. Schutz gegen nachteilige Einflüsse Dritter, etwa der Politik, insbesondere durch Willkür, Parteibuchwirtschaft und Mobbing, Gewährleistung der Verfügbarkeit ausreichender und dem modernen Standard entsprechender Gesundheitsleistungen, Einbettung in ein Unterstützungskonzept für Schicksalsschläge (z.B. Verlust des Arbeitsplatzes, Trennung/Scheidung, Verlust der Wohnung, bei schwerwiegenden Krankheiten).
3. Welche Maßnahmen wurden zum Thema Sicherheit von Dir im Gemeinderat schwerpunktmäßig gesetzt?
insbesondere verweise ich auf meine gesetzten folgende INITIATIVEN:
Schutz der Kinderrechte, z.B. in den Hausordnungen öffentlicher Wohnbauten: Antrag, GR-Sitzung vom 3.7.2008
PRO Kinder-Radhelmpflicht, um Fahrrad fahrende Kinder zu schützen!, Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 19.11.2009
Aktionsplan gegen Drogenkriminalität in Graz und zur Kapazitätserweiterung bei Therapieplätzen zum Drogenentzug: Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 25.2.2010
Schutz vor Verkauf bzw. Privatisierung des LKH Hörgas/Enzenbach: Bürgermeisteranfrage, GR-Sitzung vom 17.3.2011
Schutz der Gesundheit: Unzumutbare Zustände auf Grazer Flohmärkten: Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 22.9.2011
Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr zum Zwecke des präventiven Brandschutzes, insbesondere für Senioren: Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 25.3.2010
Impfungen für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, die zugunstern der BürgerInnen der Stadt Graz wirken, Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 20.5.2010
Einsatz sogenannter „Feinstaubbinder“ bei Straßenwaschungen: Vorbeugende Maßnahmen gegen Feinstaub im Straßenverkehr: Antrag, GR-Sitzung vom 18.11.2010
Schutz vor Kriminalität (z.B. in den Problemzonen der Stadt, sogenannten „hot spots“): Dringlicher Antrag, GR-Sitzung am 24.9.2009 Verankerung von Anhalte- und Festhalterecht als erweiterte Ermächtigung für die Organe der Grazer Ordnungswache: Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 7.7.2011
Vandalismus, Schadensfälle, Schadenssumme, erstattete Strafanzeigen, erwirkte & realisierte Schadensersatztitel im Zeitraum 2008 bis 2011: Bürgermeisteranfrage, GR-Sitzung vom 9.2.2012
Schutz jener GrazerInnen, die „zu Recht“ Anspruch auf eine freie Sozialwohnung haben, aber derzeit unnotwendiger Weise lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen haben, Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 12.5.2011
Einführung von Informations- und Anhörungsrechten von MieterInnen benachbarter Liegenschaften im Rahmen bewilligungspflichtiger und anzeigenpflichtiger baulicher Bewilligungsverfahren: Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 18.11.2010
Hauszugänge in Wohnhäuser: Grobes Sicherheitsrisiko durch illegale Kopien der sogenannten „Postschlüssel“, Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 17.11.2011
Einsatz von „smard grids“ als intelligente Stromzähler: Mögliche Gefahren durch Übervorteilung und Mängel beim Datenschutz und Datensicherheit beunruhigen Grazer Stromkunden: Bürgermeisteranfrage, GR-Sitzung vom 17.3.2011
Schutz Ihrer personenbezogener Daten in der Stadt Graz und ihren kommunalen Beteiligungen: Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 20.10.2011
Schutz der Bürgerrechte der GrazerInnen vor unberechtigten multimedialen Aufnahmen – anlässlich der Aufnahmen der Fa. Google für das Projekt „street view“, Bürgermeisteranfrage, GR-Sitzung vom 20.5.2010
Schutz gegen Missbrauch durch ACTA, mehrere Presseaussendungen & Teilnahme an dbzgl. Demonstrationen in Graz und Wien, März 2012
Schutz gegen sinnloses „Geldverbrennen“ in zahllosen Grün-Schwarzen-Regierungsprojekten mit einhergehender unnotwendiger Verschuldung der Stadt Graz und damit aller Grazer BürgerInnen: Budgetreden 2008 - 2011
Schutz vor Verschuldung der Stadt: Errichtung einer „Schuldenuhr“ zur Veranschaulichung der konsolidierten Schulden der Stadt Graz samt Schuldenentwicklung: Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 24.6.2010
Thema „Bürger-Anleihe“: Zwingende Notwendigkeit neue Wege zur Finanzierung von Investitionen der Stadt Graz, Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 20.5.2010
Hochwasserschutz: Anfrage an den Bürgermeister, GR-Sitzung vom 24.9.2009 Hochwasserschutz: Ersuchen um Durchführung von Zivilschutzübungen in exponierten und gefährdeten Hochwassergebieten, Dringlicher Antrag, GR-Sitzung vom 24.6.2010
Übergehende Kanalisation führt zu überfluteten Kellern des Schöcklbaches, Antrag, GR-Sitzung vom 22.9.2011
Hochwasseropfer des Jahres 2009: Rekrutierung von Fördergeldern aus dem Katastrophenfonds des Landes Steiermark, Bürgermeisteranfrage, GR-Sitzung vom 25.3.2010
Pilotprojekt für den kontrollierten und sicheren Einsatz von Pyrotechnik in der UPC-Arena. Anfrage an STR Eisel-Eiselsberg, GR-Sitzung vom 18.11.2010
Beseitigung von Schlaglöchern als Sicherheitsrisiko für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger: Anfrage an Vize-Bgm-. Rücker, GR-Sitzung vom 17.2.2011
Videoüberwachung in Straßenbahnen und Bussen zur Erhöhung des Schutzes von Fahrgästen und Mitarbeitern: Anfrage an Vize-Bgm. Rücker, GR-Sitzung vom 9.6.2011