Wer den mittlerweile des Öfteren wieder lesbaren oder sogar interessanten FALTER http://www.falter.at/web/print/detail_full.php?id=1663 aufschlägt, liest einen bemerkenswerten Artikel zur Causa „Reininghaus“. Allesamt Bestätigungen meiner Vorhaltungen via Medien und im Grazer Gemeinderat, aber was versuchten mich GRÜNE + SPÖ + KPÖ + ÖVP lautstark + hanebüchen zu verhöhnen, und nun beginnen vormals „mundstarken“ Polit-KollegInnen sich der Faktenlage zu beugen.
Auszugsweise bzw. in Zusammenfassung:
1. Grünen-Gemeinderat Karl Dreisiebner:
„Meine Befürchtung ist, dass vor Reininghaus ein Schild steht: ‚Diesen Stadtteil widmet Ihnen Bürgermeister Nagl“
2. Architekt Alfred Bramberger
„Warum soll das Wohnen dort leistbarer sein, nur weil die Stadt das kauft?“
3. Grazer Wirtschaftsprüfer und Gerichtsgutachter Fritz Kleiner zerpflückend
Seiner Meinung nach müssten 50 bis 60 Millionen Euro reichen – „Seid vorsichtig. Ihr zahlt zu viel Geld.“ Fritz Kleiner stört noch etwas anderes: Die Genussscheine im Wert von 9,9 Millionen Euro, die 26 anonyme Investoren an der Gesellschaft halten, in der die Grundstücke geparkt sind. Kleiner: „Man muss der Öffentlichkeit sagen, wer diese Personen sind, vor allem aber, zu welchen Bedingungen sie die Genussscheine gekauft haben. Schließlich geht es um öffentliches Geld.“ Er zieht Parallelen zur Hypo Alpe Adria: „Hier haben ja auch einige Herren über Genussscheine viel Geld mit öffentlichen Geldern verdient.“
4. Wiener Wirtschafts- und Wohnungsmarktforscher Robert Wieser
"Der Kaufpreis erscheint ihm aus Sicht der Stadt „nicht besonders attraktiv“, die erhofften Aufwertungsgewinne „höchst ungewiss“
5. Wer beauftragt die sehr teuren Inserate
Die ÖVP, Verkäuferin Asset One – oder gar beide gemeinsam? Debattiert wird das deswegen so heiß, weil Insider wissen wollen, dass Claudia Babel, Nagls persönliche PR-Strategin, sowohl für die ÖVP als auch für Asset One am Werke sei. Das hieße, dass die ÖVP-Beraterin den Millionendeal gleichzeitig den Bürgern auch im Auftrag des Verkäufers schmackhaft machen würde.
6. Warum will Nagl die Befragung unbedingt noch vor dem Sommer durchziehen?
SV Dr. Kleiner vermutet Asset-One-Kredit sei Problemkredit, die Banken hätten auf einen Schuldnerwechsel gedrängt. Man habe der Asset One, bevor das Geschäft mit der Stadt konkrete Züge hatte, den Kredit noch einmal verlängert: bis 30. Juni 2012.
Insgesamt also 6 sehr gute Gründe um "NEIN" zum ´Reininghaus-Deal´zu sagen! Der Verdacht von millionenschwerem Betrug + Untreue + Irreführung + Geldwäsche – in einem Mix aus Absicht, Planung, Umsetzung, Vollendung - liegt in der Luft, d.h. nach den mittlerweile immer durchsichtiger werdenden Trickseln von ÖVP & Nagl & Rüsch driftet die Causa „Reininghaus“ mit Bürgermeister Mag. Nagl immer mehr in Richtung Strafgericht, leider! Es wäre hoch an der Zeit, dass grundvernünftig Personen in der persönlichen Umgebung des Bgm. Nagl – wie z.B. der Klubobmann Dr. Piffl-Percevic und auch andere ÖVP-ler aus Stadt & Land – Bgm. Nagl. darauf hinweisen, dass „Davon träumen auf der Welt viele Politiker" in seiner Situation, wo er zuvor als Finanzstadtrat die Stadt Graz an die Pleite herangeführt hat, ernste Bedenken hinsichtlich Realitätsverlust aufkommen lässt.
Stimmen wir gemeinsam gegen diesen falschen Weg!
Sprechen Sie dazu auch Nachbarn & Bekannte an und bitten Sie diese ebenfalls bei der Grazer Bürgerbefrageung „2x“ mit NEIN zu stimmen!
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