In der gestrigen Vollversammlung der AK Steiermark übertrafen sich die Fraktionen mit Vorschlägen und Forderungen nach Steuererhöhungen der verschiedensten Art. Von „Vermögenssteuer“ über „Jagdabgabe“ bis hin zu einer umfassenden „Nahverkehrsabgabe“ reicht die dunkelrote Begehrlichkeit Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zu belasten. „Getoppt“ wurde das nur mehr von den „GRÜNEN Gewerkschaftern“, die sogar massive Strompreiserhöhungen (!) für alle einforderten!
Ich widersetzte mich als einziger und unabhängiger AK-Rat allen Gedanken & Ideen, die jetzt bereits bestehende massive Steuerbelastung der steirischen Arbeitnehmer noch weiter anzuheben!
Denn solange in der Steiermark aufrecht viele wichtige Reformen unterlassen werden undsich ÖVP& SPÖ der Verantwortung für die über Jahre aufgebaute Schuldenlast zu entziehen versuchen, kann und darf kein weiterer Griff in die Geldbörsen derArbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erfolgen!
Welches Blendwerk die GRÜN-Gewerkschafter darstellen wurde offenkundig, als sich die Chefin der Grünen-Gewerkschafter, Frau Löwe-Vogl, in letzter Argumentationsnot als „Unabhängige“ und eben daher als „NICHT-Grüne“ outete und sich sogar von der praktizierten Politik der GRÜNEN im Grazer Gemeinderat distanzierte. Nicht nur ich fragte mich, ob das rein aus dem argumentativen Notstand ob der Strompreiserhöhungsforderung heraus „passierte“ oder ob hier eine blanke Wählertäuschung versucht wurde. Nur, was ist denn da wirklich innen drinnen?!
PA_GM_Unsoziale_Haerten_und_Energiewende_in_AK_110408_Letztfassung.pdf