Als Grazer BZÖ-Gemeinderat sah ich (im Bild mit dem Deutschlandsberger BZÖ-Obmann GR Marc Pommer-Gutschy) es geradezu als meine verbindliche Pflicht an, den am 9. und 10. September in der Grazer-Messe stattfindenden „Gemeindetag-2010“ www.gemeindetag.at zu besuchen.
Besonders bedauerlich war es erneut festzustellen bzw. wiederum bestätigt zu bekommen, dass auch und gerade im Grazer-Gemeinderat unzählige Dinge „neu erfunden“ und oftmals „nicht gut“ umgesetzt werden. Möglicherweise liegt das – das wäre eh schon schlimm genug – an allgemeiner „Unwissenheit“, ein Spiegelbild fehlender Fach- und Sozialkompetenz. Denn das „Umschauen und Erkunden“ gehört bei einigen unserer Kolleginnen und Kollegen im Grazer-Gemeinderat, und wohl konkret auch im Grazer-Stadtsenat, zu den des Öfteren grob vernachlässigten Tugenden.
Trotzdem, dass ich gestern mehrere Stunden die Informationsmöglichkeiten in den sehr großzügigen Ausstellungshallen durchstreifte, kamen mir von den 55 Grazer-Mit-Gemeinderäten nur ganze 4 unter, und von den 9 Stadtsenatsmitgliedern gar niemand. ABER (!), vielleicht waren ja ein paar der oberen Polit-Granden eh da, dort wo verlässlich die Fotoapparate klickten und die Kameras surrten.
Angesichts der enormen Fülle von nützlichen & wichtigen Informationen (auszugsweise genannt, stromsparende Beleuchtungen, funktionierende (!) Radständer, effiziente Controlling-Lösungen, kommunale Entsorgungstechnik, Finanzierungsvarianten, etc.) sollten alle seriös-motivierten Gemeindevertreter den „Gemeindetag-2010“ und wohl auch andere einschlägige Veranstaltungen verpflichtend besuchen. Andernfalls ist aufgrund von Informationsdefiziten weder die verantwortungsvolle Wahrnehmung der politischen Notwendigkeiten noch eine Verbesserung der indiskutabel angeschlagenen Situation der Stadt-Graz, möglich.
Ein sehr gutes Fachgespräch zu den kommunlen Herausforderungen und Entwicklungen ergab sich mit dem Bürgermeister Andreas Grauf, MAS, aus Pirka bei Graz.
Als Fraktionsobmann der BZÖ im Grazer-Gemeinderat kann ich keinesfalls gutheißen, dass die „Zeche“ für „umtriebige Minderleistungen“ im Gemeinderat und insbesondere in der Stadtregierung die uns anvertrauten Bürgerinnen und Bürger zahlen! Die inzwischen auf über 1,1 Mrd. € angewachsene Schuldenlast der Stadt Graz besteht zum dominanten Teil aus polit-neurotischen Verschwendungsprojekten der Vergangenheit und Gegenwart (man denke nur an die neue“ rote Laufbahn“ im Bezirk Jakomini für „smarte“ € 65.000) und ist nur zum kleineren Teil damit begründet, nützliche langlebige Investitionen getätigt zu haben.
Wer anderes sagt, redet gegen Realität, Sachlichkeit und Hausverstand! Um die Professionalisierung der Politik in Richtung Effizienzsteigerung und damit „Desaster-Minderung“ zu unterstützen, lade ich alle Wählerinnen & Wähler herzlich ein, bei der kommenden Landtagswahl-2010 am 26.9.2010 „BZÖ – Liste Gerald Grosz“ (Liste 6) zu wählen. Geben Sie uns bitte mit Ihrer Stimme die reale Chance für Sie als Ihr BÜRGERANWALT in den Stmk. Landtag einzuziehen!

"Leben und Entwicklung im Dorf"
Simon Gerbers Bericht aus einem Organisationsentwicklungsprojekt,
Verlag für systemische Forschung im Carl-Auer Verlag
http://www.carl-auer.de/programm/978-3-89670-934-9
Simon Gerber
Simon Gerber, MSc., Gründer und Geschäftsleiter der Beratungsfirma HUMANKONZEPT GmbH. Von 2008 bis 2010 besuchte er am Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) in Wien den universitären Lehrgang "Organisationsentwicklung", den er mit Auszeichnung als "Master of Science" abschloss. Simon Gerber verfügt über vielfältige berufliche Erfahrungen in den Bereichen: Sozialpädagogik (Diplomierter Sozialpädagoge), Schulsozialarbeit, Menschenrechtsarbeit in Kriegsgebieten, Projektaufbau als Netzwerk in internationalem Kontext, Landwirtschaft (Diplomierter Landwirt), Radiodokumentarische und literarische Arbeit (Hörspiel- und Filmdrehbuchautor) und Öffentlichkeitsarbeit (Ausbildung beim Schweizer Radio DRS).